Dietlinde Zimbelmann-Kerbstadt
Ich arbeite experimentell mit dem Medium Fotografie. Meine fotografischen Arbeiten entstehen hauptsächlich im Studio, wo ich Stilleben zu bestimmten Themen mit Hintergrundprojektionen, Spiegelungen oder besonderem Licht experimentell verbinde und auf Kleinbild-Diafilm fotografiere. Aber auch in der freien Natur entstehen meine Bilder, und auch hier interessiert mich insbesondere das Licht, besondere Wolkenformationen und Himmelsfragmente. Nach der Entwicklung verfremde ich mein Filmmaterial, manchmal bis hin zur Zerstörung.
Die Filmschicht wird teilweise abgekratzt und die verschiedenen Farben, die in dieser Schicht enthalten sind, freigelegt. übriggebliebene "Reste" der Filmschicht und Teilstücke anderer eigener Dias werden collageartig aufgeklebt, Lacke und Farben aufgetragen, so dass eine völlig neue Komposition entsteht.
Dieser Moment der Verletzung ist gleichzeitig aber auch der Beginn eines Schöpfungsprozesses, der Fotografie und Malerei vereinigt. So entstehen poetische, atmosphärische Landschaften aus realen Fragmenten und irritierenden, abstrakten Strukturen, die in unbewusste Regionen der menschlichen Lebenswelt entführen.
Erst wenn dieser Vorgang abgeschlossen ist, werden Ausbelichtungen von den Dias hergestellt. Es erfolgt dann keine weitere Bearbeitung mehr.
Bernhard Zimbelmann
Das wichtigste bei meinen Objekten ist mir Innovation in Thema und Form.
Häufig entwickle ich während der Realisierung neue Methoden oder Herstellungsweisen.
Im Gebrauch meiner Werkzeuge nutze ich alles was nötig ist:
Vom scharfen Feuerstein über Hochleistungs-Rechner bis hin zu biologischen Wachstumsprozessen.
Details über Inhalte und Absichten meiner Arbeiten finden Sie in den Themenfeldern, die Sie über das Menü erreichen.
Eine Sonderstellung nimmt dabei das Projekt "openlifesource" ein, in welchem ich "künstliche" Grenzen aufhebe und zur Lebenskunst weiterentwickle.